28.10.2018 · 16:59 · Stefan Fichtl

Bauherren erzählen Ihre Geschichte.

Bedingt durch berufliche Veränderungen meines Mannes stand
recht schnell fest, dass ein Umzug in die nähere Umgebung von Augsburg nicht
nur sinnvoll, sondern durchaus reizvoll sein könnte!

Schnell stellte sich heraus, dass der Kauf einer
Bestandsimmobilie nicht in Frage kam, da die Angebote nicht den Bedürfnissen
und dem Geschmack entsprachen. So fing ich an nach Grundstücken Ausschau zu
halten und machte mir keine großen Hoffnungen auf schnellen Erfolg, da zum
Einen ein Neubaugebiet nicht in Frage kam und in Augsburgs Westlichen Wäldern
gute Lagen nicht sehr häufig auf den Markt kommen.

Trotzdem vereinbarte ich einen Termin mit Herrn und Frau
Fichtl, um ein eventuelles Bauvorhaben durchzusprechen und die für mich wichtigen
Informationen zu erhalten, denn eines stand fest: Wenn bauen, dann musste es
ein Fichtl – Haus sein! Bei unserem Haus in Greifenberg war wenigstens der
große und im Nachhinein an das Wohnhaus angebaute Carport von der Fa. Fichtl
errichtet worden und das zur vollsten Zufriedenheit.

Dann entdeckte ich eine Anzeige mit zwei Grundstücken in
einem wunderschönen kleinen Dorf im sogenannten Holzwinkel! Gleich am
darauffolgenden Wochenende vereinbarten wir einen Besichtigungstermin und dann
war es passiert! Hier möchte ich leben, hier und nirgend anders! Das eine
Grundstück in Hanglage hatte auch noch zusätzlich einen riesigen Hügel und
trotzdem hatte ich sofort das sich in den Hang schmiegende Haus fertig vor
meinem inneren Auge! Mein Mann konnte sich das überhaupt nicht vorstellen und
meinte nur: „ Wenn Du Dir sicher bist, dass das machbar ist, dann glaube ich
Dir“.

Ich bat Herrn Fichtl, er möge sich das Grundstück doch bitte
anschauen um zu prüfen, ob es sich tatsächlich eignet und ob die schmale und um
die Kurve gehende Zufahrt ein solches Bauvorhaben zulässt. Er gab grünes Licht!

Das Grundstück, der ehemalige Schlittenberg
Das wird eng!

Jetzt konnten wir den vereinbarten Termin gleich nutzen, um
mit der konkreten Planung des Hauses anzufangen. Frau Fichtl sollte mein
gedanklich schon sehr konkretes Zuhause planen und ich schilderte genau, was
das Haus unbedingt haben musste, wie viele Räume in welcher Größe und
Ausrichtung etc., ebenso genau beschrieb ich, was das Haus auf gar keinen Fall
haben darf. Bereits der erste Entwurf nach ein paar Wochen war bis auf die
Position der Treppen und ein bis zwei Kleinigkeiten perfekt. Im zweiten Entwurf
erkannte ich dann genau das Haus, das ich im Kopf hatte, aber selbst nie hätte
zu Papier bringen können – einfach genial!

Nach Erteilung der Baugenehmigung, die Zeit bis dahin nutzte
ich um bei den Partnerfirmen von Holzbau Fichtl 
Bodenbeläge, Türen, Badausstattung und dergleichen auszusuchen, ging es
an die Werkplanung und mit Herrn Walter war es ein Vergnügen und die Telefonate
mit Ihm waren und sind auch jetzt noch eine Wohltat! Man wird wirklich bestens
betreut. Sonderwünsche bei der Fußbodenheizung wegen meines Flügels wurden
gerne in die Planung mit aufgenommen und auch die Möglichkeit, die
Zentrallüftungsanlage im Flügelzimmer extra zu steuern, um möglichst wenig
Feuchtigkeit zu verlieren, die das Instrument während der Heizperiode dringend
benötigt.

Die Kellerarbeiten beginnen.
Nur das nötigste wird betoniert, der Rest wird in Holz gebaut!

Ein ortsansässiges Bauunternehmen begann nun vor wenigen
Wochen mit dem Aushub und der Errichtung des Teilkellers, der Carport kann erst
später gebaut werden, da der Platz dringend für den Fichtl – Kran benötigt wird,
und wurde auch pünktlich fertig.

So konnte vergangenen Montag mit dem Aufstellen des Hauses
begonnen werden und was die Mannschaft da leistet, ist wirklich sensationell!
Allein schon der Transport zum Grundstück die schmale Straße hinauf ist nichts
für schwache Nerven! Am Montag Abend stand bereits das Untergeschoß mit den
ganzen Innenwänden und bis Freitag das Haus bis auf den Dachstuhl, der ab
morgen in Angriff genommen wird.

Der Parkplatz war schon eng…
…aber die Zufahrt hat alles getoppt!
Das Untergeschoss steht, die Brettstapeldecke kann verlegt werden.
Feierabend! Die Erdgeschoßwände stehen.

Ein paar Zeitfakten zwischendurch:
-Grundstücksbesichtigung März 2017
-Bauantrag im Herbst 2017 gestellt
-Baugenehmigung im Frühjahr 2018 erhalten
-Erdarbeiten und Keller beginnen im September 2018
-Hausmontage ab 08.10.2018
-Richtfest am 18.10.2018

Kommenden Donnerstag feiern wir Richtfest!

Fortsetzung folgt…………

Die Geschichte geht weiter…

Was die Fichtl – Truppe in den Tagen vor dem Richtfest
geleistet hat, das kann man nur schwer beschreiben: Die Leute aus der
Nachbarschaft haben mich immer wieder angesprochen und ganz begeistert
berichtet, dass sie solch eine Baustelle noch nicht erlebt haben – kein Geschrei,
jeder Handgriff sitzt und ein Tempo, das sogar die Schwaben beeindruckt…

Die Ausbaubesprechung zusammen mit Bauleiter Christian Giggenbach, Herrn Steer für die Elektroarbeiten und Herrn Eckebrecht für Heizung und Sanitär verlief reibungslos in bester Stimmung, man hat gespürt, dass das ein eingespieltes Team ist auf das man sich verlassen kann

Es wurde bis wenige Minuten vor dem Richtfest geschuftet und
gewerkelt und so war ich sehr froh, dass die Metzgerei  richtig groß auftischte und alle Gäste beim
Schweinebraten, den Knödeln und Salaten so richtig zugreifen konnten!

Bauleiter und Heizungsbauer besprechen die weiteren Arbeiten.
Unschwer zu erkennen: Bauleiter Christian Giggenbach hat den Durchblick!
Das Dach ist drauf!
Sichtdachstuhl „ganz in weiß“
Ein zünftiger Richtspruch von Wolfgang Walter gehört natürlich auch dazu.
Stefan Fichtl scheint ebenfalls zufrieden zu sein.
Unser Ludwig hat lange mitgefeiert und sein künftiges Zuhause mehrfach durchschnuppert, irgendwann fielen sogar ihm die Augen zu!

Bereits am nächsten Morgen standen die Handwerker schon
wieder auf der Matte und setzten ihre Arbeit mit dem gleichen Engagement wie
bisher fort und so ist mittlerweile schon wieder mächtig viel geschafft worden!

Jetzt, nur eine Woche später sieht das Haus von außen schon
fast fertig aus – es fehlen noch die Fensterläden und der Putz im UG und vor
dem Haus muss noch der Carport betoniert werden, der wegen des Fichtl – Krans zurückgestellt
wurde, ansonsten kann jetzt das Wetter jetzt ruhig schlecht werden, das stört
beim Innenausbau, der auch längst begonnen hat, nicht!

Die Photovoltaikanlage ist auch schon montiert.

Die Vorfreude auf den Bezug dieses Hauses ist kaum mehr zu
steigern!

Der letzte Teil folgt……