03.09.2019 · 16:53 · Stefan Fichtl

Bauherren-Interview mit Andreas Martin.

Als erfolgreicher Unternehmer hat sich Andreas Martin einen Firmensitz bauen lassen, der Ökologie und Nachhaltigkeit vereint und auf diese Weise seinen Teil zu der herausragenden Arbeitsatmosphäre in der FirstAttribute AG beisteuert. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des inhabergeführten Software- und Consulting-Unternehmens im bayerischen Hofstetten arbeiten nun in einem Bürogebäude aus Holz, das sich durch die konsequente Verwendung von Naturbaustoffen auszeichnet und allen ökologischen Ansprüchen genügt. Wir haben uns mit Andreas Martin zum Interview verabredet.

Herr Martin, wieso haben Sie sich für ein Gebäude aus Holz als neuen Firmensitz entschieden?

Am Anfang meines recht langen Entscheidungsprozesses hatte ich mich noch gar nicht auf irgendeine Bauweise festgelegt. Ich habe mir zuerst aus Pappe ein Modell für unser zukünftiges Firmengebäude gebaut. Dann ließ ich mir sowohl von verschiedenen Holzhausfirmen als auch von Massivbauunternehmen eine Kostenschätzung geben. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz waren für uns von Beginn an sehr wichtige Werte, aber die Wahl für den Baustoff Holz fiel dann erst später. Wir wollten unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unbedingt das Arbeiten in schadstofffreien, gesundheitserhaltenden und zukunftsorientierten Räumen bieten. Als Unternehmer möchte ich so Verantwortung für meine Belegschaft übernehmen und gleichzeitig die Umwelt schonen.


Wieso fiel Ihre Entscheidung zugunsten des Holzbaus?

Zunächst stand ich dem Holzbau ziemlich skeptisch gegenüber. Ein guter Freund von mir hatte in den 70er Jahren ein Holzhaus gebaut und musste später mit seiner Familie wegen einer starken Schadstoffbelastung ausziehen. Mir war zwar bewusst, dass sich die Holzbauweise enorm weiterentwickelt hatte, aber dennoch war ich sehr vorsichtig. Sie müssen wissen, dass ich starker Allergiker bin. Deshalb wollte ich unbedingt so schadstoffarm wie möglich bauen und kein Risiko eingehen. Für mich als Bauherr war es daher extrem wichtig, fertige Häuser der angefragten Firmen zu besichtigen und mich mit den Besitzern und Bewohnern zu unterhalten.

Wie war Ihr Eindruck bei der Besichtigung der bewohnten Häuser?

Nun, am Ende war es sozusagen eine „Geruchsentscheidung“, die für das Wohnklima in einem Holzhaus von Fichtl Holzbau sprach. Ich konnte zwei Häuser von Fichtl besichtigen und mich mit den Eigentümern bei einer Tasse Kaffee in aller Ruhe unterhalten. Das war für mich Gold wert, besonders, weil mich das Raumklima und die gesamte Wohnatmosphäre sehr angesprochen und auf Anhieb überzeugt haben. Bei aller Vernunft muss das Gefühl beim Bauen ebenfalls stimmen.

Wie sind Sie überhaupt auf die Firma Fichtl gestoßen?

Ich kannte das Unternehmen, da ich öfter schon mal mit dem Auto an dem Betrieb vorbeigefahren war. Holzbau Fichtl ist ja in unserer Region ansässig und nur einen Katzensprung entfernt. Die regionale Nähe ist gewiss auch ein Pluspunkt während der Bauphase. Natürlich habe ich mich auch in der Gegend umgehört, was man so über Holzbau Fichtl sagt. Ausnahmslos wurde die hohe Qualität der Fichtl Häuser hervorgehoben. Letztlich überzeugte mich dann zudem die sympathische und persönliche Beratung durch Stefan Fichtl. Eine vertrauensvolle Beziehung zum ausführenden Betrieb war mir sehr wichtig, weil ich früher schon einmal sehr schlechte Erfahrungen mit einem Bauunternehmen gemacht hatte.

Was war da los?

Beim Bau meines ersten Hauses ging eigentlich alles schief, was schiefgehen konnte. Erst war nach wenigen Wochen der Keller nass, dann waren die Fenster schrottreif und zu allem Überfluss meldete die Baufirma auch noch Insolvenz an. Acht Jahre lang habe ich Prozesse geführt. So eine Zeit möchte man nicht zweimal erleben. Damals gab es diese TV-Formate über Pleiten und Pannen beim Hausbau noch nicht, aber mein erstes Bauprojekt wäre sicher ein gefundenes Fressen für diese Art Sendungen gewesen. Stefan Fichtl konnte mir aber von Anfang an alle Sorgen nehmen und der gesamte Bauprozess lief dann auch sehr gut ab.

Ihr Fazit nach einigen Monaten im Holzhaus?

Also, ich kann es gar nicht oft genug erwähnen: Ich freue mich jeden Tag über meine gute Entscheidung und genieße das wunderbare Wohnklima in diesem Haus. Das ist wirklich mit einem Massivhaus nicht zu vergleichen, der Charakter von Holz ist einfach sehr angenehm und strahlt viel Wärme aus.