Passivhaus

Das Passivhaus stellt ebenfalls eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses dar. Hierbei werden sowohl im Sommer wie auch im Winter, behagliche Temperaturen ausschließlich über die kompakte Gebäudeform, den besonders hohen Wärmeschutz, passive Solarenergienutzung, äußerst niedrige Wärmedurchgangskoeffizienten für Fenster und Türen, hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle n50 ≤ 60 h-1, Wärmegewinnung aus der Abluft sowie die Passive Luftvorwärmung z.B. durch Erdreichwärmetauscher erreicht.

In diesem Zusammenhang sollte auch die Wärmepumpeheizung Beachtung finden, die der Umwelt Wärmeenergie entzieht und diese mittels Wärmepumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau hebt, um ein Gebäude beheizen zu können. Die Faktoren zu einer abschließenden Ökologischen Bilanz sind vielfältig, jedoch kann gesagt werden, dass die Einsparung von Primärenergie gegeben ist.

Der Baustoff Holz ist prädestiniert für die Umsetzung der oben genannten Energiestandards, da er bereits von Natur aus eine besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit besitzt und im Gegenteil zu Beton oder Stahl an sich schon ein wärmedämmendes Material darstellt. Aufgrund dieser Eigenschaften des Holzes in Kombination mit einem zusätzlichen Wärmeschutz, können somit deutlich geringere Bauteildicken im Vergleich zum Massivbau mit Mauerwerk erreicht werden, was wiederum einen Zugewinn an Wohnfläche bedeutet.

Diese Aspekte sollten ebenfalls bei einer Sanierung oder beim Umbau des schon bestehenden Eigenheims beachtet werden, z.B. beim Dachausbau, der Dachsanierung oder dem Fassadenbau. Wenden Sie sich hierzu an Ihren Dachdecker oder Zimmermann. Auch wir beraten Sie gerne dazu!