21.12.2009 · 19:43 · Lizzy Herzer
April 2009

Es ist soweit.

Das Haus wird aufgestellt. Innerhalb von Tagen wird es hochgezogen. Beeindruckend! Wir können kaum fassen, wie schnell das geht.

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Zack, zack…in wenigen Tagen stehen drei Geschoße. Jetzt wird gewerkelt. Jeden Tag können wir neue Ergebnisse sehen.

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Wir sind begeistert. Das Haus entspricht genau unseren Vorstellungen. Die Baustelle ist zu jeder Zeit super ordentlich aufgeräumt und perfekt abgesichert. Da sind keine Pfuscher am Werk! Die Qualität des Bauwerkes wird von einem unabhängigen Gutachter geprüft. Nun arbeiten im Haus:Die Zimmerleute, die Installateure von Axel Räbiger, der Fliesenleger Albicker, die Elektriker von Elektrik Steer, die Schreiner vom Wohnstudio Graf…Da geht was! Eine wahre Freude! (Ach ja: vergessen Sie nicht,Getränke vorbeizubringen und vielleicht mal einen Kuchen oder Schokolade – da arbeitet es sich gleich noch besser…)

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Am 25. Und 26. April präsentieren wir unser Haus auf dem Tag der offenen Werkstatt.Am 28.4.2009 feiern wir das Richtfest. Noch 5-6 Wochen und wir ziehen ein! Hurra!

Februar 2009

Wir wohnen während der Bauphase in einer Ferienwohnung.

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Die Kinder gewöhnen sich erst nach drei Wochen in den Kindergarten ein, deswegen mein persönlicher Tipp: Planen Sie nach so einem großen Umzug lieber gleich auch einen langen Urlaub. Für die Kinder, für sich selbst – zum entspannten Assimilieren in der neuen Umgebung.

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Gleich geht´s auch los mit Terminen bei Holzbau Fichtl. Wie viele Fragen man beantworten muss…hui. Wie sehen die Fenstergriffe, Türgriffe aus? Wie die Türenblätter?Badeinrichtung – Nehmen Sie sich Zeit…Nun geht es an die Bestellungen. Die Badeinrichtungen müssen bestellt werden. Wir gucken im Internet – die Preise verlocken uns – wir denken, daß das alles billiger ist als im Fachhandel. Nach genauer Recherche stellen wir fest: man braucht so viele Teile rund um eine Duschstange/Badewanne/Toilettenschüssel, dass man sich a keinen Gefallen tut, das alles im Internet zu bestellen, weil man gar nicht wissen kann, was man braucht und b das dann eben insgesamt gar nicht günstiger ist. Wir gehen zum Kleiner und kaufen alles dort. Der geduldige Verkäufer kennt die diskutierenden Partner. Wir richten 3 kleine Bäder ein und eine Gästetoilette. Dafür benötigt man mindestens 3 halbe Tage im Showroom inklusive Beratung. Dafür kann man sich dann sicher sein, dass es vernünftig eingebaut wird, dass nichts fehlt und dass im Nachhinein die kleinsten Fehler anstandslos behoben werden.Als Vorbereitung zum Badezimmer Artikel aussuchen sollte man sich als Paar vorher einig sein:Über den Stil – modern, nostalgisch, stylish/cool, einfach, romantisch, Hauptsache günstig…Farbig? Weiß?Dusche: Jeder hat eine sehr genaue Vorstellung darüber, wie er duschen will – vorher diskutieren – nicht erst im Showroom.Badewanne: Wollen Sie zu zweit baden? Wo kann die Armatur angebracht werden? Da gibt es gewaltige Preisunterschiede.Armaturen – Unterputz oder Aufputz? Unterputz ist immer teurer. Bei Badezimmereinrichtungen kann man jedenfalls sehr viel Geld ausgeben, dass man vorher vielleicht nicht so gut kalkuliert hat, weil man von vielen Posten nichts wissen konnte – außer man ist Installateur. Wir haben uns für einen schlichten Stil entschieden und für Qualitätsmarken wie Duravit, Dornbracht, Alape und Hans Grohe.

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Böden Als nächstes suchen wir uns bei NBO in Raisting Holzböden aus. Weil wir uns nicht zwischen dunkel und hell entscheiden können, suchen wir uns Nussbaum für das OG aus und Eiche rustikal für UG und EG. Später entscheiden wir uns nur für den Eiche-Boden. Aus Kostengründen aber auch aus Style-Gründen. Wir mischen ohnehin schon Lärche (Fassade, Fenster außen) mit Fichte (Fenster innen, Brettstapeldecken) und besitzen noch das ein oder andere Holzmöbel (Kirsche Tisch) und denken, dass es schicker aussieht bei einem Holzboden zu bleiben. Wir möchten auch die Treppe in Eiche bauen lassen und das lange Fensterbrett im UG, dass gleichzeitig eine Sitzbank wird. Der Boden wird mit Naturöl behandelt.

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Sprechen Sie als Paar schon Monate vorher über jeden Holzfußboden über den Sie gehen. Überlegen Sie genau, welche Stimmung Sie mit dem Holzboden erzeugen wollen. Denken Sie nach, welche Möbel Sie haben? Mögen Sie lieber einen Kontrast zu Ihren Möbeln oder brauchen Sie einen ruhigen Boden, der sich zurücknimmt. Haben Sie so wie wir Kinder, einen verwandten Hund, einen Garten und wollen nicht immer mit dem Putzwedel hinterher sausen? (Dann suchen Sie sich vielleicht lieber einen helleren Boden aus). Denken Sie auch daran, daß Sie einen massiven Holzfußboden sehr lange haben werden und vergessen Sie Trends. Aber Seien Sie mutig und entscheiden Sie sich: Sie können einen Naturboden immer noch nachbehandeln – mit dunklerem Öl oder lackieren…falls Sie mit der Farbe mal nicht mehr zufrieden sind.Jetzt weiß ich jedenfalls, warum wir schon in der Nähe der Baufirma wohnen sollen. Wir sind samstags und immer wenn wir irgendwie Zeit finden ausgebucht für entscheidende Besichtigungen. Das Wetter ist wunderschön. Fast jeden Tag schneit es frischen Pulverschnee. Für das Verlegen der Bodenplatte ist es leider hinderlich. Die Schönheit der Landschaft entschädigt uns.

Januar 2009

Im Januar wird die Werkplanung fertig gestellt. Das bedeutet, dass wir nun so genau wie möglich festlegen müssen, welche Materialien wir verwenden. Die Statik wird berechnet und danach kann man nur noch wenig ändern.

Die Fragen, die wir beantworten müssen:

Wie werden die Fenster genau gesetzt?

Welches Material soll für die Fenster verwendet werden?

Wo sollen welche Türe eingesetzt werden?

Wie soll die Fassade aussehen?

Wie soll das Dach werden? Ziegel? Holz? Begrünt?

Wie sollen die Stützsäulen –wenn es welche gibt – genau gesetzt werden?

Wie soll die Decke aussehen? Brettstapel? Balken? Geweißelt? Supermodern? Rustikal?

Wie die Wände? Verspachtelt? Holz natur?

Der Meister schickt uns den Werkplan per Email zur Freigabe. Nach drei bis vier Runden sind wir alle zufrieden.

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Privat konzentrieren wir uns auf den großen Umzug Berlin-Ammersee vor. Nicht nur bürokratische Dinge wollen erledigt werden, auch die Freunde von der ganzen Familie müssen gebührend verabschiedet werden.

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge fahren wir am 1.2.2009 raus aus Berlin.


Dezember 2008

Das Grundstück wird planiert und die Pflanzen, die im Weg stehen werden entfernt.

8.12.2008: Wir treffen uns mit dem Meister Walter in Hechenwang um die Werkplanung zu besprechen. Wir haben uns vorbereitet und eine genaue Vorstellung von Fassade, Material, Fenstersetzung (etwas anders als im Eingabeplan). Wir bringen wieder Bilder aus Zeitschriften und Büchern mit und haben selbst Skizzen vorbereitet.


27.11.2008:

Die Baugenehmigung ist da!!!! Juhu!!!! Wir freuen uns sehr!

Denn nun können wir mit der Werkplanung beginnen. Die Werkplanung wird mit dem Meister der Baufirma en detail besprochen. Nun wird ganz genau festgelegt, wie das Haus exakt gebaut werden soll. Wie sieht die Fassade aus? Mit welchen Materialien wird gebaut? Wie werden Wände verputzt? Sogar die Fenster können noch bisschen anders platziert werden.