24.02.2010 · 19:58 · Susi Timper

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da kommen Teile von unserem Haus gefahren

Südseite

Tag 3 noch ohne Dach

der Richtbaum wird hingemacht

09.09. wir feiern Richtfest!


Am nächsten Tag wird das Obergeschoß montiert und am übernächsten das Dach. Ich bin völlig hin und weg. Quasi in drei Tagen steht unser Rohbau. Natürlich ist das Dach noch nicht gedeckt, aber die Außenmauern stehen!

In den nächsten Tagen werden alle Wände nochmal mit großen Zugankern befestigt,

Nebeneingangstüre zur GarageFoto: hier fliegt ein Element des Erdgeschoßes ein.

das Dach gedeckt, der Kamin eingebaut, der Fensterbauer kommt und baut die Fenster ein. Offenbar hat die Abstimmung zwischen unserem Schreiner und unserem Meister, Herr Walter, gestimmt, alle Fenster passen!

Am 31.08. haben die Arbeiten begonnen und am 09.09.09 feier wir Richtfest. Der Montagetrupp ist fertig und hat schon alles fertig gemacht um abzurücken.

Blick aus Küche

Foto: der erste Ausblick aus unserem Eßzimmer


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Unsere fertige Kellerdecke

von diesen, und denen die dahinter liegen, sieht man später nur die Enden

Unsere Dachbalken

hinten Innenwände, links eine Außenwand zur beplankung, rechts davon unsere gestrichenen Bretter, Firstbalken

In der Produktionshalle, ganz hinten schon fertige Elemente schon auf dem Hänger verladen, im Bild rechts unser Unterzug ein riesen Balken

Donnerstag 27.08.09 die Fa. Fichtl hat das Mörtelband gefertigt und die Baustelle eingerichtet. Container und Kran, alles ist schon da. Durch das Mörtelband sieht man jetzt den Grundriss, es ist faszinierend..

Montag 31.08.09 es geht tatsächlich los, das Haus wird montiert. Als wir kommen steht schon die Süd – und Ostwand EG.

Die Außenwände stehen ruck-zuck. Die Monteure arbeiten zackig und professionell. Die Baustelle ist immer aufgeräumt, alles an seinem Platz wenn es nicht benötigt wird. Bisher keine Pannen, alles flutscht!

Gegen Mittag wird der Unterzug eingehoben, ein gigantischer Balken und er passt auf den Millimeter genau!! Es ist ziemlich warm geworden, heiß. Die Monteure schwitzen und Lina hat einen mobilen Krabbelplatz im Kofferraum mit eigenem Sonnenschirm.

Am Nachmittag wird die Decke drauf gemacht. Als die Arbeiter fahren steht das komplette Erdgeschoß mit Decke!


Mai 2007

Wir wollten nie bauen und jetzt kaufen wir doch ein Grundstück!

Nun beginnt unsere Suche: was wollen wir bauen, mit welchen Materialien, mit welchem Bauunternehmer usw.

Wir sehen uns viele, viele Häuser an. Mein Mann möchte ein gemauertes Haus, ich will ein Holzhaus. Schließlich kann ich ihn von den Vorteilen eines Holzhauses überzeugen, nicht zuletzt deswegen, weil wir derzeit in einer Mietwohnung leben (Neubau, gemauert) und trotz immenser Heizkosten Schimmel in der Wohnung hatten.

Das Klima und die Dämmwerte in einem Holzhaus überzeugen meinen Mann schließlich.

Wir entschließen uns in die Zukunft zu investieren und möchten ein hoch gedämmtes Haus bauen. Nun ist die Frage: mit wem?

Von mehreren Herstellern holen wir Angebote ein und besichtigen Musterhäuser. Überzeugt hat uns schließlich die Fa. Fichtl. Es sind nicht die billigsten, aber bezahlbar und die Qualität überzeugt uns. Unser zukünftiger Nachbar hat ebenfalls mit der Fa. Fichtl gebaut, ist hoch zufrieden und wir sehen uns mehrfach sein Haus an.

Das Musterhaus der Familie Fichtl ist ein beispiellos schönes Haus.

Es gefällt uns sehr, dass wir die Ausbaustufe unseres Hauses völlig individuell mit Hr. Fichtl abstimmen können.

Nach zahlreichen Treffen, zwischendurch bekommen wir noch unsere zweite Tochter, beantragen wir eine Baugenehmigung.

Es liegt zwar ein Bebauungsplan vor, wir möchten aber ein paar Änderungen beantragen. Die Erteilung der Baugenehmigung dauert ewig. Das Hauptproblem stellt ein Baum dar, der sollte laut Bebauungsplan gefällt werden, wir dachten wir tun was gutes wenn wir ihn stehen lassen, es ist ein wahres Drama!

Anfang Mai 2008 ist endlich die Baugenehmigung da!

Nun beginnen wir mit der Werksplanung. Unser Meister, Herr Walter hat es nicht gerade leicht mit uns. Wir schreiben uns jeden Tag zahlreiche E-Mails und uns fällt immer wieder was neues und anderes ein… Und wir haben unzählige Fragen an ihn und er beantwortet sie alle. Immer. Mit einer engelsgleichen Geduld. Egal ob Wochenende, Feiertag, was auch immer, Herr Walter schreibt E-Mail um 04:30 Uhr morgens und wenn wir um Hilfe schreien kommt er auf die Baustelle und beruhigt die Gemüter. Obwohl wir zahlreiche Gewerke „fremd vergeben“ haben, hilft und unterstützt er uns in allen Belangen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Anfang Juli 2008 beginnen die Erdarbeiten.

Der Bau des Kellers ist für uns sehr aufregend. Es hat den ganzen Juni in Strömen geregnet und auch jetzt gibt es immer wieder Starkregen.

Mitte Juli gehen wir das erste Mal zur Fa. Fichtl und streichen unsere Außenverschalung, Ortgangbretter und Konterlattung. Die Außenverschalung zu ölen geht eigentlich recht flott und einfach.Wir sehen schon die ganzen Balken und Hölzer für unser Haus, selbst das ist aufregend.

Mitte August ist unser Keller fertig und die Baustelle aufgeräumt. Unser Haus kann kommen. Durch das lange Warten auf die Baugenehmigung hat sich die Produktion unseres Hauses bei der Fa. Fichtl nach hinten verschoben, wir fahren mehrfach in die Produktionshalle und besichtigen die fertigen Teile unseres Hauses, die gleich verladen werden. Wir dürfen jederzeit kommen und dem Team über die Schulter gucken. Alle sind sehr freundlich, Herr Schachtner der Vorarbeiter, erklärt uns die Pläne.